Steinreiche Heide

Hermann Löns Stein in der Klein Bünstorfer Heide

Die Menschen in der Heide sind reich, steinreich. Der Boden war über Jahrtausende durchsetzt mit runden Steinen unterschiedlicher Größe, die „Feldsteine“ oder „Findlinge“ genannt werden. Früher sagte man, „sie wachsen nach“, da trotz ständigem Absammeln immer wieder Steine auf den Äckern zu finden waren.

 

Seit 5.000 Jahren hat der Mensch in der Lüneburger Heide „Feldsteine“ als Rohstoff genutzt, zunächst für Grabkammern („Großsteingräber“).

Später wurden die Steine dann auch im Burgen- und Kirchenbau, wie z.B. bei dem Turm der St.-Remigius-Kirche in Suderburg, genutzt. Heute sind die Steine weitgehend aus der Landschaft entfernt, finden sich verbaut in Fundamenten, Pflastern, Mauern, Brunnen, Verkehrswegen und mehr.

 

Ausstellung "Steinreiche Heide" im Museumsdorf HösseringenDie Dauer-Ausstellung „Steinreiche Heide“ im Museumsdorf Hösseringen zeigt auf dem Freigelände die vielfältigen Verwendungs- und Bearbeitungsmöglichkeiten von Findlingen.