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Eine Radregion ist nie fertig

4. Fachforum "Radtourismus im Dialog"

Radfahren gehört zu den großen touristischen Stärken unseres Landkreises. Rund 1.000 Kilometer ausgeschilderte Radrouten, unsere abwechslungsreiche Landschaft und die Auszeichnung als ADFC-RadReiseRegion bieten beste Voraussetzungen, um Gäste aus Nah und Fern zu begeistern.

Radtourismus und Alltagsradverkehr gehen dabei über weite Strecken Hand in Hand. Gäste und Einheimische nutzen vielfach dieselben Wege, Verbindungen, Abstellmöglichkeiten und Bahnanschlüsse. Was eine Radreise sicher und angenehm macht, erleichtert häufig auch den Weg zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen oder die Radtour am Wochenende. Investitionen in eine gute Radinfrastruktur entfalten deshalb einen doppelten Nutzen.

Eine erfolgreiche Radregion muss jedoch kontinuierlich gepflegt und weiterentwickelt werden. Qualitätsstandards müssen gesichert und touristische Angebote an neue Entwicklungen und veränderte Erwartungen angepasst werden. Dafür braucht es neben attraktiven Strecken engagierte Gastgeber und weitere touristische Betriebe, gute Ideen und eine verlässliche Zusammenarbeit.

Ein Thema für Tourismus, Wirtschaft und Kommunalpolitik

Ob daraus zusätzliche Gäste, Übernachtungen und regionale Wertschöpfung entstehen, hängt auch von politischen und kommunalen Entscheidungen ab. Wegeunterhaltung, Bahnanbindung, Wirtschaftsförderung, Tourismusfinanzierung und die Zusammenarbeit im Landkreis bestimmen maßgeblich, wie wettbewerbsfähig die HeideRegion als Reiseziel künftig bleibt.

Vom Radtourismus profitieren nicht nur Beherbergungsbetriebe und Gastronomie. Radgäste kaufen vor Ort ein, nutzen Fahrradservice, Freizeit- und Kulturangebote und entdecken regionale Produkte. Eine gute Radinfrastruktur stärkt daher den ländlichen Raum und erhöht zugleich die Lebensqualität und Attraktivität des Landkreises als Wohn- und Wirtschaftsstandort.

Das Fachforum bietet dafür eine fundierte und kompakte Entscheidungsgrundlage: aktuelle Erkenntnisse aus der bundesweiten Grundlagenuntersuchung, eine Einordnung der wirtschaftlichen Bedeutung für Niedersachsen und Erfahrungen aus erfolgreichen Praxisbeispielen. Wer in Politik oder Verwaltung über Infrastruktur, Wirtschaftsförderung, Tourismus oder Regionalentwicklung mitentscheidet, erhält an diesem Abend wichtige Informationen und die Gelegenheit zum direkten Austausch mit ausgewiesenen Fachleuten.

 

Ein Paar steht mit seinen Fahrrädern neben einer alten Kirchenglocke, die auf der Wiese vor der Radwegkirche St. Remigius in Suderburg liegt.

2. September 2026 · 18 Uhr

Ratssaal des Rathauses Uelzen, Herzogenplatz 2

JETZT KOSTENFREI ANMELDEN (info@heideregion-uelzen.de)

Das 4. Fachforum „Radtourismus im Dialog“ bringt aktuelle Erkenntnisse, praktische Erfahrungen und neue Ideen nach Uelzen. Vier ausgewiesene Fachleute beleuchten den Radtourismus aus bundesweiter, landesweiter und betrieblicher Perspektive. Sie zeigen, welche Chancen sich für unsere Region und ihre touristischen Leistungsträger eröffnen und wie aus guten Routen überzeugende touristische Angebote entstehen können.

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Programm

Das erwartet dich beim Fachforum Radtourismus

Das Fachforum richtet sich an Gastgeber, Gastronomiebetriebe, Freizeiteinrichtungen, Tourismusverantwortliche, kommunale und politische Vertreter sowie an alle, die selbst gern Rad fahren oder die Zukunft unserer Radregion mitgestalten möchten.

Freu dich auf einen informativen Abend mit aktuellen Erkenntnissen, erfolgreichen Praxisbeispielen und vielen Anregungen für die weitere Entwicklung des Radtourismus in der HeideRegion Uelzen:

Vier Fachvorträge verbinden aktuelle Erkenntnisse aus Deutschland und Niedersachsen mit konkreten Handlungsmöglichkeiten für unsere Region. Im Mittelpunkt stehen die wirtschaftliche Bedeutung des Fahrradtourismus, die Erwartungen heutiger Radgäste und die Frage, wie aus attraktiven Routen erfolgreiche touristische Angebote werden.

Radreisende mit ihren Fahrrädern vor einer Infotafel der RadReiseRegion Uelzen

Aktuelle Entwicklungen im Fahrradtourismus in Deutschland

Iris Hegemann, Deutscher Tourismusverband


Iris Hegemann stellt erste Ergebnisse der neuen Grundlagenuntersuchung zum Fahrradtourismus in Deutschland vor. Sie zeigt, wie sich der Markt verändert, welche Reiseformen und Zielgruppen an Bedeutung gewinnen und welche Perspektiven sich daraus für Tourismusregionen und Betriebe ergeben.

Zwei Radreisende mit Fahrrädern am Bahnsteig des Hundertwasser-Bahnhofs Uelzen

Radtourismus und touristische Mobilität in Niedersachsen

Dr. Franziska Thiele, TourismusMarketing Niedersachsen GmbH


Welche wirtschaftliche Bedeutung besitzt der Radtourismus für Niedersachsen? Dr. Franziska Thiele ordnet aktuelle Entwicklungen, die Radverkehrsstrategie des Landes sowie wichtige Fragen der radtouristischen Angebots- und Infrastrukturentwicklung ein.

Zwei Radreisende mit Fahrrädern vor einer Bett+Bike-Unterkunft in der HeideRegion Uelzen

Was Radreisende von Gastgebern erwarten

Sandra Henze, Bett+Bike Regionalmanagerin


Radfreundliche Unterkünfte und engagierte touristische Betriebe sind ein entscheidender Teil einer erfolgreichen Radregion. Sandra Henze erläutert, was Radgäste heute erwarten, welche Qualitätsstandards wichtig sind und wie Gastgeber, Gastronomie und weitere Leistungsträger eigene Angebote entwickeln und sich stärker vernetzen können.

Drei sportliche Radfahrer auf einer Landstraße in der HeideRegion Uelzen

Vom guten Weg zum erfolgreichen touristischen Produkt

Sebastian Thiele, absolutGPS


Am Beispiel des international erfolgreichen Stoneman-Konzepts zeigt Sebastian Thiele, wie aus einer anspruchsvollen Radroute ein ganzjährig nutzbares touristisches Produkt mit hoher Wiedererkennbarkeit entstehen kann. Der ausgewiesene Radtourismusexperte war auch an der neuen Grundlagenuntersuchung zum Fahrradtourismus beteiligt und überträgt seine Erfahrungen auf die Chancen von Gravel-, Mountainbike- und Rennradangeboten.

Alle Infos im Detail

Programm und Einladung (PDF) herunterladen

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info@heideregion-uelzen.de