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Buchvorstellung und Lesung mit Uwe Neumärker, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und Isabel Arlt, Schauspielerin am Theater Lüneburg
Eintritt: 5,00 €
1995 veröffentlichte Eva Nagler (1925–2006) als Zeitzeugin einen Bericht über die grausamen Ereignisse an der ostpreußischen Bernsteinküste, als selbst in den letzten Kriegsmonaten und während der chaotischen Flucht aus Ostpreußen die Shoah fortgesetzt wurde.
Eva Nagler stammte aus einer jüdischen Familie im polnischen ód. Nach dem deutschen Einmarsch musste sie 1940 in das Ghetto Litzmannstadt umsiedeln. Im August 1944 wurde sie von der SS nach Auschwitz-Birkenau, anschließend in das Konzentrationslager Stutthof und schließlich in ein Arbeitslager im ostpreußischen Schippenbeil verschleppt. Sie ist eine der 30 Überlebenden des Todesmarsches von Königsberg nach Palmnicken sowie des Massakers am Ostseestrand Ende Januar 1945, bei dem über 4.500 Menschen ermordet wurden. Nach ihrer Befreiung emigrierte sie 1946 nach Palästina und zog 1952 weiter nach Australien. Ihr Bericht „Massacre on the Baltic“ erschien 1995.
Das Werk wurde nun von der Berliner Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas durch Sarah Friedrich und Uwe Neumärker ins Deutsche übersetzt und herausgegeben.
Eine Veranstaltung des Kulturreferats am Ostpreußischen Landesmuseum in Kooperation mit der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas
Anmeldung erforderlich unter Tel. 04131-759950 oder info@ol-lg.de
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