St. Remigius-Kirche Suderburg

Suderburg wird in Urkunden zuerst im Jahre 1004 erwähnt. Rest der Namen gebenden Burg ist der heute noch erhaltene Feldsteinturm der St. Remigius-Kirche. Nach Aufgabe der Burg erfolgte die Umnutzung als Kirchturm.

 

Um 1370 wird ein hölzerner Glockenturm frei hineingestellt – er sollte das Feldsteinmauerwerk vor der Beschädigung durch die Schwingungen der Glocke bewahren. Der Suderburger Glockenturm ist wohl der älteste, seine Datierung erfolgte durch eine Jahrringanalyse seiner eichenen Bauhölzer.

In der Kirche blieb eine eisenbeschlagene Kastentruhe der Zeit um 1303 erhalten.
Die Bauten um die St. Remigius-Kirche bildeten den Kirchhof. Etwas Besonderes ist das Pfarrhaus: 1790 auf schwierigem Baugrund errichtet, enthält es dennoch einen Gewölbekeller.